Unsere Motivation und Passion

Maker Education steht für kreatives, praxisnahes und vernetztes Lernen. Schülerinnen und Schüler entwickeln eigene Ideen, bearbeiten offene Problemstellungen und erproben unterschiedliche Lösungswege. Dabei übernehmen sie Verantwortung für ihren Lernprozess und erleben, dass sie mit ihrem eigenen Handeln etwas bewirken können.

In offenen und projektorientierten Lernumgebungen werden individuelle Potenziale sichtbar und gezielt weiterentwickelt. Schülerinnen und Schüler können ihre Interessen einbringen, eigene Fragestellungen verfolgen, Lösungen entwickeln, Prototypen gestalten und ihre Lernprozesse reflektieren. So entstehen Möglichkeiten, auch Potenziale zu entdecken, die im klassischen Unterricht weniger sichtbar werden.

Analoge und digitale Werkzeuge unterstützen diesen Prozess und eröffnen vielfältige Zugänge zum Lernen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht fertige Produkte, sondern die Entwicklung von Kompetenzen. Kreativität, Zusammenarbeit, kritisches Denken, Kommunikation, Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme werden im konkreten Tun gestärkt.

Maker Education schafft damit Lernräume, in denen junge Menschen ihre Potenziale entfalten, Herausforderungen lösungsorientiert angehen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten.

Unsere Welt ist schnelllebig, dynamisch und geprägt von stetigem Wandel.
Für die Zukunft braucht es neue Kompetenzen. Entscheidend sind folgende Fähigkeiten: kreativ und kritisch denken, Probleme lösen, Verantwortung übernehmen, zusammenarbeiten, mit Rückschlägen umgehen und neuen Wege mutig ausprobieren.

Aus dieser Überzeugung heraus engagieren wir uns im Rahmen der Schulentwicklung mit grosser Motivation und Leidenschaft für Maker Education. Wir werden unseren Schülerinnen und Schülern Lernräume eröffnen, in denen sie ihre individuellen Begabungen entdecken, weiterentwickeln und sichtbar machen können. Schulisches Making schafft genau das. Es bietet ein Gefäss für kreatives Schaffen, praktisches Tun und technisches Verständnis, verbunden mit Fantasie, Neugier und Eigeninitiative.

Im neuen MakerSpace wird gelernt, indem man gestaltet, baut, programmiert, tüftelt, verwirft und neu denkt. Kinder erleben Selbstwirksamkeit: Sie spüren, dass ihre Ideen zählen und sie durch eigenes Handeln etwas bewirken können. Dabei werden nicht nur fachliche, sondern auch personale Kompetenzen wie Initiative und Ausdauer sowie zentrale soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und gegenseitiger Respekt gefördert.

Unser Anspruch ist klar: Wir bereiten Kinder mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit auf die Herausforderungen von morgen vor. Schulisches Making erweitert das Lernumfeld mit Innovation, ermöglicht sinnstiftendes Lernen, begeistert und wirkt nachhaltig

Einführung von schulischem Making am Kollegium St. Michael Zug

Schulisches Making im Kanton Zug — Fünfjähriger Schulversuch bewilligt durch den Bildungsrat Zug

Seit dem Start ins neue Schuljahr 2026/27 führen wir in allen vier Klassen auf der Primar- und Sekundarstufe das neue Lernformat «Schulisches Making».